Das Hunde-Maskottli der WEURO steigt in den Zug

Einsteigen und mitjubeln – gemeinsam für eine nachhaltige UEFA Women’s Euro 2025! © Kanton Basel-Stadt

Vom 2. bis 27. Juli 2025 steht die Schweiz im Zeichen des Frauenfussballs – und Basel ist mittendrin. Im Stadion St. Jakob-Park erleben Fans aus ganz Europa mit dem Eröffnungsspiel, spannenden Gruppenduellen, einem Viertelfinal und dem grossen Final unvergessliche EM-Momente. Doch dieses sportliche Grossereignis bietet mehr als Tore und Taktik: Die UEFA Women’s Euro 2025 will auch ein Vorbild für Nachhaltigkeit, Inklusion und Gemeinschaft sein. Damit das gelingt, braucht es uns alle – auch dich! Hier findest du 11 Tipps, wie du deinen Besuch geniessen und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt, die Stadt und ein faires Miteinander leisten kannst.

UEFA Women’s Euro 2025 in Basel: 11 Tipps für einen nachhaltigen Besuch

Vom 2. bis 27. Juli 2025 steht die Schweiz im Zeichen des Frauenfussballs – und Basel ist mittendrin. Im Stadion St. Jakob-Park erleben Fans aus ganz Europa mit dem Eröffnungsspiel, spannenden Gruppenduellen, einem Viertelfinal und dem grossen Final unvergessliche EM-Momente. Doch dieses sportliche Grossereignis bietet mehr als Tore und Taktik: Die UEFA Women’s Euro 2025 will auch ein Vorbild für Nachhaltigkeit, Inklusion und Gemeinschaft sein. Damit das gelingt, braucht es uns alle – auch dich! Hier findest du 11 Tipps, wie du deinen Besuch geniessen und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt, die Stadt und ein faires Miteinander leisten kannst.

Text: Rahel Hänggi und Amt für Umwelt und Energie

1. Tipp: Mit dem Zug anreisen

Die Anreise mit der Bahn ist am umweltfreundlichsten. © Unsplash

Wenn du nach Basel an die Women’s EURO kommst, ist eine Anreise mit dem Zug die umweltfreundlichste Wahl. Mit dem Zug sparst du rund 90% CO₂ im Vergleich zum Auto und bis zu 95% im Vergleich zum Flugzeug (Quelle: Umweltrechner Verkehr).

Alle Matchtickets beinhalten die kostenlose An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion und zurück. Wer in Basel in einem Hotel oder Hostel übernachtet, reist mit der Gästekarte BaselCard während des gesamten Aufenthalts gratis mit dem ÖV.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben Informationen zum barrierefreien Reisen in der Schweiz zusammengestellt, damit alle Menschen möglichst autonom mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können.

2. Tipp: Öffentliches Verkehrsnetz nutzen

Nutze in der Stadt öffentliche Verkehrsmittel wie Tram oder Bus. © Kanton Basel-Stadt

Einmal in Basel angekommen, kannst du dich dank der öffentlichen Verkehrsmittel umweltfreundlich durch die ganze Stadt bewegen. Wenn du ein Ticket für ein Fussballspiel hast, kannst du an diesem Tag den lokalen ÖV (TNW-Netz, Regio Verkehrsverbund Lörrach und Distribus) kostenlos für die Hin- und Rückfahrt nutzen. Auch die BaselCard, die du bei einer Übernachtung erhältst, ermöglicht dir die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel während der Zeit deines Aufenthalts.

Es stehen dir zahlreiche Bus- und Tramlinien zur Verfügung, die dich bequem und schnell zu allen Fan Zonen und dem Fussballstadion St. Jakob-Park bringen. Auch direkt beim Stadion befindet sich eine Haltestelle für Tram und Bus. 

Wenn du zwischendurch etwas Ruhe geniessen möchtest, bietet sich eine Fahrt mit den charmanten Rheinfähren an. Auf ihnen hast du einen herrlichen Blick auf die Stadt und kannst die Schönheit des Rheins aus einer anderen Perspektive erleben.

Weitere Informationen zur Mobilität während der Women’s Euro findest du hier.

3. Tipp: Ein Fussballfest der Vielfalt feiern

Achte an der UEFA Women’s Euro auf ein respektvolles Miteinander. © Kanton Basel-Stadt

Die UEFA Women’s Euro 2025 steht nicht nur für Spitzenfussball, sondern auch für Vielfalt, Gleichberechtigung und Gemeinschaft. Unter dem Motto der sozialen Nachhaltigkeit wird gezielt das Empowerment von Frauen gefördert und der Sport für Mädchen und Frauen nachhaltig gestärkt.

Trage zu diesem Geist bei – begegne anderen Besucher:innen offen, respektvoll und freundlich, ganz gleich woher sie kommen, wie sie aussehen oder leben. So hilfst du mit, eine inklusive und einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen.

Vielleicht ergibt sich auch ein Gespräch mit einer freiwilligen Helferin oder du spendest einem angereisten Fan ein Lächeln – kleine Gesten stärken den Zusammenhalt und machen das Turnier zu einem Fest für alle.

4. Tipp: Auf Mehrweg beim Feiern setzen

Nutze das Mehrwegsystem, um Abfall zu vermeiden. © Flâneur Festival, StadtKonzeptBasel

Um die Abfallmenge möglichst gering zu halten, setzt Basel an öffentlichen Events auf ein Mehrwegsystem. Das Prinzip ist einfach: Wenn du an den Verpflegungsständen Essen oder Trinken kaufst, bekommst du es in wiederverwendbarem Geschirr, für das du ein Pfand hinterlegst. Bringst du deinen Becher oder Teller zurück, bekommst du dein Pfand wieder. Je konsequenter du dieses Mehrwegsystem nutzt, desto weniger Abfall fällt an.

Um noch mehr Abfall zu vermeiden, kannst du auch gerne deine eigene Einkaufstasche oder Trinkflasche mit nach Basel bringen – auch das hilft, Verpackungsmüll zu reduzieren.

5. Tipp: Abfall richtig trennen und entsorgen

Trenne und entsorge deinen Abfall richtig. © Amt für Umwelt und Energie und Stadtreinigung

Leider lässt sich auch trotz Mehrwegsystem nicht jeder Abfall vermeiden. Daher ist es umso wichtiger, den anfallenden Müll richtig zu entsorgen. Ob Plastik, Glas, PET oder Aluminium – trenne deinen Abfall sorgfältig und wirf ihn in die entsprechenden Recyclingstationen oder Abfalleimer, die überall in der Stadt und an den Veranstaltungsorten zu finden sind.

Bitte beachte: Wer Abfall in der Umwelt liegen lässt, macht sich strafbar und riskiert eine Busse von CHF 100.–. Dies gilt auch für weggeworfene Zigarettenstummel oder Einweg-Vapes, da sie der Natur erheblichen Schaden zufügen können.

6. Tipp: An Basels Brunnen erfrischen

Fülle deine Trinkflasche an einem der 300 öffentlichen Brunnen auf. © Pixabay

Im Stadtgebiet Basel gibt es rund 300 öffentliche Brunnen, aus denen rund um die Uhr sauberes Trinkwasser fliesst. Bring einfach deine Mehrwegflasche nach Basel mit und fülle sie jederzeit kostenlos an einem der Brunnen auf – so sparst du Plastikmüll und bleibst erfrischt unterwegs.

Mehr über die Basler Brunnen und eine Karte mit allen Brunnen gibt es hier.

7. Tipp: Mit pflanzlicher Kost das Klima schonen

Wähle fleischlose Gerichte, um das Klima zu schonen. © Freepik

Unsere Ernährung verursacht fast ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen. Besonders tierische Produkte wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte belasten das Klima stark. Bei der Women’s Euro in Basel liegt der Fokus daher auf umweltfreundlicher Verpflegung: Die Essensstände in den Fan Zonen haben einen hohen Anteil an regionalen, saisonalen und vegetarischen Angeboten. Wenn du dich für ein pflanzliches Gericht entscheidest, tust du dem Klima etwas Gutes, ohne dabei auf Genuss verzichten zu müssen.

8. Tipp: Barrierefreiheit für alle ermöglichen

Schaffe Barrierefreiheit für alle. © Pexels

Nicht alle Menschen können sich gleichermassen hindernisfrei durch den Alltag bewegen. Für viele sind Stufen, volle Wege oder unverständliche Infos eine echte Hürde. Hilf mit, die Women’s Euro zu einem inklusiven Anlass zu machen, der für alle zugänglich ist. Halte Wege frei, sprich deutlich und biete Unterstützung an, wenn jemand Hilfe benötigt. Teile Daten und Erfahrungen zur Zugänglichkeit auf ginto.guide oder mache andere darauf aufmerksam.

Informationen zur Barrierefreiheit oder inklusiven Angeboten an der UEFA Women’s Euro findest du hier oder auf dem barrierefreien Stadtplan.

9. Tipp: In nachhaltigen Geschäften einkaufen

Wähle nachhaltige Geschäfte und Restaurants. © Pixabay

Wenn du während deines Aufenthalts einkaufen oder einen Kaffee-Stopp einlegen möchtest, dann findest du in Basel viele nachhaltige Möglichkeiten. In der Rubrik «Angebote» auf Umwelt Basel siehst du eine praktische Karte und Liste mit:

  • Secondhand-Kleiderläden
  • Unverpackt- und Fairtrade-Shops
  • Cafés und Restaurants mit nachhaltiger Verpflegung

Das Einkaufen in diesen Geschäften oder der Besuch dieser Lokale trägt nicht nur zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen bei, sondern unterstützt auch soziale und ökologische Initiativen in der Stadt.

10. Tipp: Die Stadt auf zwei Rädern erkunden

Miete ein Fahrrad oder E-Bike, um Basel zu erkunden. © Unsplash

Wenn du während der Women’s Euro flexibel unterwegs sein und Basel auf zwei Rädern erkunden möchtest, kannst du dir ganz unkompliziert ein Fahrrad oder E-Bike ausleihen – zum Beispiel bei Anbietern wie Velospot, Pick-e-Bike oder Rent a Bike.

Basel eignet sich auch perfekt zum Erkunden zu Fuss: Die Stadt ist kompakt und übersichtlich und viele Sehenswürdigkeiten, Cafés und Veranstaltungsorte der Women’s Euro liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Basel bietet eine gut ausgebaute Veloinfrastruktur mit einem dichten und sicheren Veloroutennetz. Weitere Infos rund ums Unterwegssein in Basel zu Fuss oder mit dem Velo findest du unter www.basel-unterwegs.ch.

11. Tipp: Eine grüne oder barrierefreie Stadtführung erleben

Buche einen nachhaltigen Stadtrundgang. © Basel Tourismus

Falls du Basel abseits des Fussballs erkunden und von einer anderen Seite kennenlernen möchtest, dann kannst du eine nachhaltige Stadtführung buchen. Dabei erfährst du mehr über die grünen Initiativen der Stadt und bekommst spannende Einblicke – die ideale Möglichkeit, Basel während der Women’s Euro aus neuen Perspektiven zu entdecken! Zu den nachhaltigen Stadtführungen geht es hier.

Es gibt auch eine hindernisfreie Stadttour, die dich auf leicht begehbaren und barrierefreien Wegen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten führt.

Wenn du die Stadt lieber auf eigene Faust erkundest, kannst du die rund 4 km lange Strecke des Klimawegs entlanggehen und auf Schildern unterwegs mittels QR-Code viel Interessantes erfahren. Hier findest du weitere Informationen über den Klimaweg.

Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten

Für die UEFA Women’s Euro 2025 haben die acht Schweizer Host Cities gemeinsam eine Nachhaltigkeits-Charta erarbeitet. Ihr Ziel: Nachhaltigkeit soll in allen von den Städten organisierten und durchgeführten Bereichen des Turniers verankert sein.

Dazu gehören ganz konkrete Massnahmen – zum Beispiel die Sammlung und Weiterverteilung noch geniessbarer, nicht verwendeter Lebensmittel, der Schutz der Gesundheit durch kostenlose Sonnencremespender oder die Beschaffung nachhaltiger Produkte mit anerkannten Labels und Zertifizierungen. Zur Nachhaltigkeits-Charta.

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