Anlässlich der Nationalen Woche gegen Food Waste (12.-20. September 2026) folgen in dieser Reihe bis Ende September vielfältige aktuelle Beiträge zum Thema Lebensmittelverschwendung. Food Waste ist nicht nur eine Frage der Wertschätzung, sondern auch ein relevantes Umweltproblem: Lebensmittelverluste verursachen rund 25 Prozent der Umweltbelastungen unserer Ernährung – etwa halb so viel wie der gesamte motorisierte Individualverkehr in der Schweiz.
Anlässlich der Nationalen Woche gegen Food Waste (12.-20. September 2026) folgen in dieser Reihe bis Ende September vielfältige aktuelle Beiträge zum Thema Lebensmittelverschwendung. Food Waste ist nicht nur eine Frage der Wertschätzung, sondern auch ein relevantes Umweltproblem: Lebensmittelverluste verursachen rund 25 Prozent der Umweltbelastungen unserer Ernährung – etwa halb so viel wie der gesamte motorisierte Individualverkehr in der Schweiz.
Mindesthaltbarkeitsdatum vs. Verbrauchsdatum
„Abgelaufen“ heisst nicht „schlecht“
Viele Lebensmittel sind auch nach dem Datum noch geniessbar. Das Problem ist oft nicht das Produkt, sondern wie wir das Datum lesen.
Der Unterschied:
– Mindesthaltbarkeitsdatum = Aussage zur Qualität, kein Sicherheitsdatum
– Verbrauchsdatum = danach nicht mehr essen, gesundheitsschädlich
Beim Mindesthaltbarkeitsdatum gilt: Sieht’s gut aus, riecht’s gut, schmeckt’s gut, dann ist es meistens noch geniessbar.
Machen wir mehr daraus! Denn jede Mahlzeit, die auf dem Teller statt im Abfall landet, zählt. 💚
Lebensmittel retten
Hier landet gerettetes Essen NICHT im Müll.
In Basel gibt es viele Orte, bei denen du gerettete Lebensmittel bekommen kannst, zum Beispiel:
– Ässbar
– Backwarenoutlet
– Too Good To Go
– Foodsave-Bankett
Machen wir mehr daraus! Denn jede Mahlzeit, die auf dem Teller statt im Abfall landet, zählt. 💚
Aufgabeln!
Gut ein Drittel aller geniessbaren Lebensmittel geht in Privathaushalten verloren, bevor sie gegessen
werden. Doch was landet konkret im Abfall und warum? Dazu fehlen aussagekräftige Daten für die
Schweiz.
Hier setzt das Projekt „Aufgabeln!“ an, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten.
Food Waste. Reste verwerten statt wegwerfen.
Essen ist relativ günstig: Bloss 6,4 Prozent unseres Einkommens geben wir für Nahrung aus. Gleichzeitig wird in Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Haushalt noch immer ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen, obwohl diese noch geniessbar wären. Das muss nicht sein.
Überlege darum schon beim Einkauf, was du tatsächlich brauchst – ein Einkaufszettel und ein voller Magen schützen vor unüberlegtem Spontanshoppen. Wenn du im Laden oder auf dem Markt auch Gemüse ausserhalb der Norm oder mit Flecken kaufst, verhinderst du, dass es kompostiert statt gegessen wird. Lass dir im Restaurant die Reste einpacken – oder nimm gleich eine Vorratsdose mit. Daheim hilft es, wenn du im Kühlschrank und Lebensmittelregal nach Produkten fahndest, die bald verspeist werden sollten. Probier, solche Reste kreativ zu neuen Gerichten zu verkochen, statt sie wegzuwerfen: Vieles lässt sich als Gratin oder als Salat verwerten – oder du frierst es ein. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt nicht absolut: Probiers selbst, riech dran – häufig sind abgelaufene Jogurts & Co. noch einwandfrei.
9 einfache Tipps für weniger Foodwaste
Noch immer landen viele Lebensmittel ungenutzt im Abfall: In der Schweiz wird fast jedes dritte Produkt weggeworfen, obwohl es noch geniessbar wäre – das sind insgesamt 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Doch die Menge allein zeigt nur einen Teil des Problems. Besonders ins Gewicht fällt die Umweltbelastung – und hier spielen private Haushalte eine zentrale Rolle: Fast 40 % der Auswirkungen entstehen bei uns zu Hause. Denn wenn Lebensmittel erst am Ende der Wertschöpfungskette weggeworfen werden, sind auch die Ressourcen, die zuvor in ihre Produktion und Verarbeitung geflossen sind, vergeblich eingesetzt. Das bedeutet aber auch, dass wir es alle in der Hand haben, aktiv etwas gegen die Verschwendung zu tun. Wie das gelingt, zeigen wir dir mit diesen 9 einfachen Tipps für weniger Food Waste!
Food Waste Hero
Food Waste Hero rettet Produkte mit zu kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum, beschädigter Verpackung oder aus Überproduktion und verkauft sie dann im Onlineshop stark vergünstigt. Das Projekt ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen, ihre beruflichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und aktiv am Arbeitsmarkt teilzunehmen. Nachhaltig einkaufen, Ressourcen schonen und soziale Verantwortung übernehmen – mit jedem Einkauf machst du einen Unterschied.
Am Foodsave-Bankett Basel retten wir Hunderte Kilo Lebensmittel, die wir zu einem köstlichen Brunch verarbeiten. Alle sind willkommen zum Geniessen (mit Kollekte) oder Mitmachen. Das nächste Foodsave-Bankett kommt bald. Hier findest du alle Informationen dazu:
Nachhaltig einkaufen? Hier findest du eine Übersicht über Basler Quartiermärkte, an denen du dich mit saisonalen Lebensmitteln aus regionaler Produktion eindecken kannst.
Basel isst nachhaltig und wird GenussStadt 2022. Erfahre mehr über leckeres, gesundes und regionales Essen und erhalte einen Überblick über aktuelle Projekte im Bereich Ernährung.
Entdecke in diesem Beitrag praktische Möglichkeiten, wie du dich in Basel aktiv für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen kannst – jeder Schritt zählt!