«Der städtische Balkon ist ideal fürs Gärtnern»

Katrin Helbich Natur, Nachhaltigkeit
Natur, Nachhaltigkeit
  • Text: Bettina Hägeli
  • Fotos: Roland Schmid

Kurzprofil

Urbanroots GmbH
Ryffstrasse 31
4056 Basel​
info@urbanroots.ch

Logo Urban Roots

Katrin Helbich sitzt an einem Tisch.

1/5 Ihren grünen Daumen neu entdeckt: Katrin Helbich gibt ihr Wissen, das sie sich bereits in ihrer Kindheit angeeignet hat, bei Urbanroots an andere weiter.

Ein Kalender, der verschiedene optimale Pflanzzeiten für Pflanzen anzeigt.

2/5 Ein Kalender zeigt die jeweiligen Zeitfenster für Aussaat und Ernte an.

Verschiedene Samensorten

3/5 Von essbaren Blüten über Kräuter bis zu Superfood sind bei Urbanroots zahlreiche biologische Samensorten erhältlich.

Eine Saatbox von Urban Roots

4/5 Booklets geben Rat, damit das Urban Gardening gelingt.

Ziehtöpfchen, die in einem Topf mit Erde gelegt wurden.

5/5 Die zarten Setzlinge sind geschützt: Die Ziehtöpfchen lösen sich in einem grösseren Topf in der Erde auf.

«Der städtische Balkon ist ideal fürs Gärtnern»

Katrin Helbich, Urbanroots

Urban Gardening ist überraschend einfach. Das macht Katrin Helbich vor, die neue Verantwortliche von Urbanroots. Mit einem Saatgutabo und mit Workshops vermittelt sie interessierten Stadtmenschen das Gärtnern auf dem Balkon.

Katrin Helbich
Natur, Nachhaltigkeit
  • Text: Bettina Hägeli
  • Fotos: Roland Schmid

Kurzprofil

Urbanroots GmbH
Ryffstrasse 31
4056 Basel​
info@urbanroots.ch

Logo Urban Roots

Urbanroots befindet sich inmitten des St. Johann-Quartiers. Katrin Helbich macht uns die Tür auf und öffnet gleichzeitig auch den Laden. «Wenn jemand von uns da ist, sind alle willkommen. Es gibt keine regelmässigen Öffnungszeiten, denn dieser Raum ist eher ein Lager und eine Zentrale als ein Geschäft», sagt sie und weist auf eine Box mit Zahlenschloss vor dem Haus hin. Online getätigte Bestellungen können so jederzeit abgeholt werden. «Laufkundschaft gibt es bei uns eher weniger, uns kennt man über Social Media und über Weiterempfehlungen», sagt Helbich, die seit 2024 die Firma Urbanroots leitet.

Die im November 2018 gegründete GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, Stadtmenschen für das Gärtnern zu begeistern, auch wenn sie keinen eigenen Garten haben. «Viele denken, sie bräuchten viel Platz, um Gemüse anzupflanzen. Aber ein Balkon reicht komplett aus und hat sogar Vorteile», erklärt die Geschäftsführerin. Auf einem städtischen Balkon hat es weniger ungebetene Gäste wie Schnecken, man hat im Topf mehr Kontrolle über die Feuchtigkeit und die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen in Töpfen oft überraschend hohe Erträge bringen. Entscheidend seien aber die Licht- und Wärmeverhältnisse, die auf einem Balkon oft erstaunlich günstig ausfallen.

«Die Hände in die Erde tauchen und später sehen, wie aus einem selbst gepflanzten Samen etwas Grosses wächst – das gibt mir viel Energie.»

Katrin Helbich

Eine Saatbox von Urban Roots

Booklets geben Rat, damit das Urban Gardening gelingt.

Die Nähe zur Natur und die Attraktivität einer eigenen Anbaufläche hat Katrin Helbich bereits im Elternhaus schätzen gelernt. Aufgewachsen südlich von München, gehörten das Säen, Pflanzen und Ernten auf der Terrasse und im Garten zu den festen Aufgaben in ihrer Kindheit. Während ihres Studiums in Hotelmanagement und damit verbundenen Stationen im Ausland rückte das Gärtnern jedoch in den Hintergrund. Aber vor einigen Jahren entdeckte sie ihren grünen Daumen aus dem Kindesalter neu und stellte fest, dass sie beim Gärtnern ihre Batterien aufladen kann. «Die Hände in die Erde tauchen und später sehen, wie aus einem selbst gepflanzten Samen etwas Grosses wächst – das gibt mir viel Energie, um meinen hektischen Alltag im Eventmanagement zu meistern.»

Heute gibt sie ihr Wissen weiter. Dafür eignet sich die Plattform Urbanroots bestens, die sie kurz nach ihrem Umzug nach Basel im Web entdeckte. Das Herzstück von Urbanroots ist ein Saatgutabo für jährlich 139 Franken. Monat für Monat rund ums Jahr erhalten die Abonnentinnen und Abonnenten einen Samensatz, eine Anleitung und ein Koch-Rezept, saisonal abgestimmt auf die jeweilige Jahreszeit. Der Einstieg ist jederzeit möglich: «Es geht nicht darum, fehlerfrei zu starten, sondern einfach mal anzufangen», sagt Helbich. Um den Einstieg zu erleichtern, erhält man zu Beginn eine Starterbox mit grundlegenden Informationen, einem Saisonkalender und praktischen Tipps.

«Wer einmal Gemüse selbst angebaut hat, erhält eine andere Perspektive auf Lebensmittel.»

Katrin Helbich

Ziehtöpfchen, die in einem Topf mit Erde gelegt wurden.

Die zarten Setzlinge sind geschützt: Die Ziehtöpfchen lösen sich in einem grösseren Topf in der Erde auf.

Das Saatgut stammt von Sativa – einer im zürcherischen Rheinau gelegenen Produktionsstätte für biologische Sortenvielfalt – und wird von Trinamo, einem Sozialunternehmen in Aarau, von Hand abgefüllt. Die Verpackung ist plastikfrei, und die Ziehtöpfchen lösen sich in der Erde auf. Ergänzt wird das Angebot durch thematische Boxen, etwa mit Pflanzen, deren Blüten essbar sind, oder sogenanntem «Superfood» – also Pflanzen, die ernährungsphysiologisch besonders wertvoll sind. Ein Teil der Einnahmen fliesst als Spende an «terre des hommes schweiz» oder unterstützt «Bienen Schweiz» beim Anlegen von Blühflächen.

Urbanroots bietet neben Produkten und Infos auch Workshops und Kooperationen mit Firmen oder Schulen an. Die Kundschaft empfiehlt die Abos und Boxen weiter, nutzt sie nachbarschaftlich oder bestellt sie als Geschenk für jemanden. «Und uns fallen auch immer wieder neue Ideen ein. Letztes Jahr haben wir einen Adventskalender mit Saatgut und nachhaltigen Produkten anstatt Schokolade kreiert», so die passionierte Gärtnerin.

«Wer einmal Gemüse selbst angebaut hat, erhält eine andere Perspektive auf Lebensmittel», sagt Helbich. Der Geschmack einer sonnengereiften Tomate, direkt vom Balkon geerntet, sei unvergleichlich. «Die darin gespeicherte Sonnenwärme schmeckt man.» Urbanroots zeige, dass Urban Gardening nicht kompliziert sei. Ein paar Töpfe, ein wenig Geduld und die Bereitschaft, Neues – und gleichzeitig eigentlich Althergebrachtes – auszuprobieren: «Mehr braucht es nicht, um sich auch in der Stadt der Natur ein Stück näher zu fühlen.»

Publiziert im Juni 2026

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Der frühere Präsident des Vereins «Genuss aus Stadt und Land» hilft Bäuerinnen und Bauern aus der Region, ihre Produkte zu vermarkten. Marcel Strub kümmert sich auch im Bienen.

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mein Baum dein Baum

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Team von mein Baum dein Baum

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Ilinca Zastinceanu, Verein Hallo Johann

Sue Rauss

EcoLogicals

Vor fünf Jahren gründeten Sue Rauss und Martin Studer EcoLogicals, um Roche-Mitarbeitenden Eigeninitiative für die Umwelt zu ermöglichen. Mittlerweile betreibt die Bottom-up-Community zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte innerhalb des Unternehmens, darunter einen Obst- und Gemüsegarten.

Porträt von Sue Rauss

Pinkas Kopp

Zoologischer Garten Basel

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Porträt von Pinkas Kopp

Niklaus Fäh

RegioFrisch

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Porträt von Niklaus Fäh von RegioFrisch am Gemüse verkaufen

Raquel Haas & Benjamin Rytz, Klimastreik

Klimastreik

Raquel Haas und Benjamin Rytz engagieren sich seit Jahren für den Klimaschutz und pochen auf mehr Engagement – unter anderem als Vertreterin und Vertreter des Klimastreiks Schweiz. Trotz ihres jungen Alters mischen die beiden bereits in der grossen Politik mit und stehen ein für die Interessen der jungen Menschen an einer lebenswerten, intakten Zukunft.   […]

Portrait von Raquel Haas und Benjamin Rytz

Mirko Ulbl

Verein ooink ooink Productions

Der Verein «Ooink Ooink Productions» sorgt auf dem Kleinbasler Landhof für eine breite Palette an Kinder- und Jugendevents, bei denen nachhaltige Aspekte berücksichtigt werden. Dementsprechend wird der auf dem Areal anfallende Abfall nicht nur gesammelt, sondern auch korrekt getrennt und entsorgt.

Mirko Ulb vor dem Landhof

Livia Matthäus

Plankton – die Gemüsekooperative aus der Stadt

Städtische Parzellen mit Gemüse bebauen und bei Anbau, Pflege und Ernte selbst mithelfen, so funktioniert Plankton. Bei der Gemüsekooperative teilen sich die Konsumentinnen und Konsumenten mit den Produzentinnen und Produzenten das Risiko schlechter Ernten. Die solidarische Landwirtschaft nimmt zudem Rücksicht auf Klima und Biodiversität.

Porträt von Livia Matthäus

Gina Honauer

Pro Specie Rara

Gina Honauer ist gelernte Zierpflanzengärtnerin, sie studierte Umweltingenieurwesen und setzt sich für eine nachhaltige städtische Lebensmittelversorgung ein. In ihrem Garten im Kleinbasel kümmert sie sich im Auftrag von Pro Specie Rara um alte Beeren- und Gemüsesorten.

Portrait von Gina Honauer

Tilo Ahmels

Junioratelier

Mit Jugendlichen aus seinem Junioratelier holt Tilo Ahmels einmal die Woche Scherben, Schrott und anderen Unrat aus dem Rhein. Wasserratten schätzen auch die von ihm betreuten Schilder, auf denen die Wassertemperatur angezeigt wird. Neuerdings erfährt man hier zudem allerhand Wissenswertes zum Rhein.

Portrait von Tilo Ahmels

Michel Steiner

Freiwilliger Reservatspfleger Pro Natura Basel

Seit 15 Jahren steht Michel Steiner mehrmals jährlich für Pro Natura Basel im Einsatz. Dabei leistet er jeweils in einem der insgesamt 20 Schutzgebiete der Naturschutzorganisation für einige Stunden Freiwilligenarbeit. Der Kleinbasler schätzt die körperliche Arbeit und versteht diese als Beitrag für die Umwelt.

Portrait von Michel Steiner

David Brand

Bürgerspital Basel

David Brand ist Betriebsleiter der Gärtnerei des Bürgerspitals Basels (BSB), das für seine vorbildliche, naturnahe Umgebung ausgezeichnet wurde. Die Stiftung Natur & Wirtschaft prämierte damit eine Naturfläche von umgerechnet über 14 Fussballfeldern. Auch bei den Unterhaltsarbeiten in Privatgärten wirbt Brand für Asthaufen und Blumenwiesen.

Portrait von David Brand

Marco Güntert

Verein «Dachbegrünung Region Basel»

Brachliegende Flachdächer ökologisch aufwerten und so zum Lebensraum machen: Das ist das Ziel eines Vereins, den Marco Güntert ins Leben gerufen hat.  Die Dachbegrünung verbessert auch das Stadtklima, kühlt das Gebäude im Sommer und isoliert es im Winter.

Portrait von Marco Güntert

Claudia Spiess

Ornithologische Gesellschaft Basel

Auch eine Stadt bietet überraschend viel Lebensraum für Vögel. Wer Stauden stehen lässt und Platz zum Nisten vorbereitet, gibt Gartenrotschwanz und Spatz eine zusätzliche Chance, weiss die Vogelfreundin Claudia Spiess.

Claudia Spiess im Garten

Francesca Teichert und Tobias Wackernagel

Mitglieder von Dark-Sky

Insekten, Vögel und Kleinsäuger leiden besonders unter der nächtlichen Lichtverschmutzung. Was wir als Verschmutzung registrieren, hat nicht zuletzt mit unserer Wahrnehmung zu tun. Francesca Teichert und Tobias Wackernagel wollen das Bewusstsein dafür wecken, wie sehr künstliches Licht die Nacht verschmutzt.

Francesca Teichert und Tobias Wackernagel

Yannick Bucher

Rangerdienst Landschaftspark Wiese

Seit gut zwei Jahren steht Yannick Bucher den Besucherinnen und -besuchern des Landschaftsparks Wiese als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Ranger sensibilisiert sie für den Schutz des Erholungsgebiets und für einen rücksichtsvollen Umgang miteinander.

Yannick Bucher

Walo Stiegeler

«Ameisenzeit» ist ein Projekt von Waldeigentümern und Naturschützerinnen zum Schutz und zur Förderung des Verständnisses für die Waldameisen.

In der Küche sind Ameisen lästig. Doch in Wald und Wiese sind die Insekten ein wichtiger Teil unseres Ökosystems. Hilfe bekommen die Tierchen von Ameisengöttis und -gotten wie Walo Stiegeler. Der Riehener Ameisengötti nimmt uns mit zu den letzten Roten Waldameisen in seiner Gemeinde.

Walo Stiegeler

Anna Schaffter, Florine Biber, Julien Rondez

Kollektiv Nartifikultur

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn eröffnet die Schweizerische Samenbörse ihre Tore in Basel: Hinter der Plattform steckt das Kollektiv Nartifikultur, das die städtische Natur in den Fokus rücken und die hiesige Bevölkerung mit Saatgut versorgen möchte.

Anna Schaffter, Florine Biber und Julien Rondez

Leslie Vogel

Leslie Vogel

Urbanroots in Basel hat sich zum Ziel gemacht, Stadtmenschen zum Gärtnern zu motivieren. Mit den richtigen Informationen ist es simpel, auf dem eigenen Balkon Gemüse anzubauen: «So wissen wir, wie und wo unser Gemüse wächst», sagt Leslie Vogel, Co-Geschäftsführerin von Urbanroots.

Leslie Vogel

Marcel Hollenstein

Verein Pro Chiroptera

In Basel lassen sich Fledermäuse besonders gut bei ihren Abendflügen über dem Rhein beobachten. Marcel Hollenstein betreibt eine von sechs Pflegestationen in der Umgebung von Basel und päppelt verletzte oder in Not geratene Fledermäuse auf.

Portrait von Marcel Hollenstein

Silke Kretzschmar

Informationen über Igel:

Silke Kretzschmar weiss, was Igel brauchen, um sich auch in der Stadt wohlzufühlen. Sie leistet seit Jahren Überzeugungsarbeit bei Gartenbesitzerinnen und -besitzern, damit sie ihr grünes Reich insekten-, vogel- und igelfreundlich gestalten.

Silke Kretzschmar

Natalie Oberholzer

Verein Naturforum Regio Basel

Der Waldboden, die Hecke am Waldrand oder das Bachufer eignen sich hervorragend als Schulzimmer, ist Natalie Oberholzer überzeugt. Die Biologin leitet das Naturforum Regio Basel, das sich der naturbezogenen Umweltbildung verschrieben hat. Denn lernen in der Natur sensibilisiert für die Umwelt und wirkt erst noch der Bewegungsarmut entgegen.

Portrait von Natalie Oberholzer

Marcel Kirmser und Daniel Rüetschi

Programm Stadthelfer

Im Rahmen des Programms Stadthelfer der Sozialhilfe Basel stehen Sozialhilfeempfänger unter anderem am Rheinbord im Einsatz. Bei der Wettsteinbrücke auf Kleinbasler Seite bekämpfen die Naturranger die Neophyten. Angeleitet werden sie von einem Gärtner, Marcel Kirmser, koordiniert wird das Projekt von Daniel Rüetschi von Pro Natura Basel.

Daniel Kirmser und Daniel Rüetschi

Véronique Andreoli

WWF Region Basel

Umweltschutzbelange sollten in der Politik selbstverständlich einbezogen werden, das ist der Wunsch von Véronique Andreoli. Die 53-jährige Kultur- und Umweltingenieurin arbeitet ehrenamtlich einen halben Tag pro Woche für das Co-Präsidium des WWF Region Basel.

Véronique Andreoli

Veit Stähli

Jugendnaturschutzgruppe «Grieni Kääfer»

Wie tönt ein Teichfrosch? Wie schnell fliegt eine Fledermaus? Und welche Insekten schwirren durch die Stadt? Die «Griene Kääfer» wissens – dank Veit Stähli, der mit der Jugendnaturschutzgruppe von Pro Natura jeden Monat zu einer neuen Exkursion in und um Basel aufbricht.

Veit Stähli

Sara Stühlinger

Verein UniGärten

Der Verein Unigärten betreibt Urban Farming mitten in Basel. Sara Stühlinger organisiert zusammen mit 40 anderen Hobbygärtnerinnen und -gärtnern vier Gemeinschaftsgärten. Und sie ist sicher, damit einen positiven Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten.

Portrait von Sara Stühlinger

Thomas Schwarze

Trinationales Umweltzentrum TRUZ/CTE

Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) im Dreiländergarten Weil am Rhein betreibt Umweltbildung – und das grenzüberschreitend. Thomas Schwarze erzählt, warum es sich auf jeden Fall lohnt, das TRUZ näher kennenzulernen.

Portrait von Thomas Schwarze

Christine Birchler

Waldschule Regio Basel

Ihr Schulhaus ist der Wald, Lehrerin ist die Natur und lernen heisst, mit allen Sinnen durch den Wald streifen. Die Rede ist von der Waldschule Regio Basel, die seit 27 Jahren Exkursionen in Naturpädagogik durchführt. Christine Birchler berichtet.

Portrait von Christine Birchler

Urs Anklin

Ornithologische Gesellschaft Basel

Er ist einer, der wirklich weiss, was die Spatzen zu erzählen haben. Darüber und was die Ornithologische Gesellschaft Basel seit mehr als einem Jahrhundert tut, berichtet Urs Anklin bei Radio X.

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Bastiaan Frich, Tilla Künzli

Urban Agriculture Basel

Landwirtschaft in der Stadt? Das gibt Rätsel auf. Im Gemeinschaftsgarten Landhof, dem charmantesten Flaggschiff der Bewegung Urban Agriculture Basel, offenbart sich das Geheimnis für eine nachhaltige Stadtentwicklung: Der Garten ist offen für Bienen und Blindschleichen, ebenso für Menschen aller sozialen Schichten und Herkunft.

Bastiaan Frich

Khalil Belaid

Verein Desert Tree, Basel

Fünf Franken für eine Zimmerpflanze werden in Algerien zu einem Baum und viele Bäume geben einen Wald. Einer, der vielleicht 1000 Jahr alt wird! Dafür und für andere Biotope mit langer Lebensdauer und hohem Umweltsensibilisierungsfaktor setzt sich Khalil Belaid mit seinem Verein Desert Tree ein.

Stand an den Umwelttagen

Katja Hugenschmidt

Verein Ökostadt Basel

Die Hitze liegt wie ein Heissluftteppich über Basel an diesem 6. Juni 2015. Es ist Samstagnachmittag, bald 17 Uhr. Katja Hugenschmidt schenkt im Hinterhof der Ahornstrasse 39 Holunderblüten-Maracuja-Sirup aus, eine hochwillkommene, wunderbar fruchtige Erfrischung. Im Rahmen der Basler Umwelttage zeigt sie Interessierten heute, wie aus einem grauen Hinterhof ein lebendiger Grünraum entstehen kann.

Katja Hugenschmidt